Betreuung von Bachelor-, Master- und weitere Qualifizierungsarbeiten sowie Praktika im Bereich Medien, Bildung und Demokratie

05 Mrz 2015 Allgemein Keine Kommentare

Das Institut Medien, Bildung und Wirtschaft, An-Institut der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe ist tätig in mehreren zukunftsorientierten Themenbereichen. Es betreibt Forschung zu Bildung, Neuen Medien und E-Democracy, technische Entwicklungsarbeiten und die Produktion von deutsch-türkischen Internet- und Fernsehmagazinen.

Sie können teilhaben an den vielfältigen Tätigkeiten des Instituts und zugleich eine Betreuung für Ihre Qualifizierungsarbeit erfahren oder zum Kennenlernen auch unverbindlich ein Praktikum absolvieren.

Folgende Themenfelder bieten sich für Qualifizierungsarbeiten oder Praktika an:

• Das deutsch-türkische Internet- und Fernsehmagazin Fabrika wird seit 2012 vom Institut entwickelt und produziert. Es ist das einzige deutsch-türkische TV-Magazin, das von einer deutschen Institution produziert wird. Neben einer Begleitforschung zur Produktion, wäre insbesondere eine Befragung von Zuschauern der Sendung denkbar. Weiterhin die Beobachtung der Entwicklung im deutsch-türkischen Medienraum sowie unterschiedliche technische Arbeiten in Bezug auf Internet oder Fernsehen.

• Die Bildungsungleichheit ist zu einem Dauerthema in Forschung und Politik geworden. Die Aufarbeitung der Diskussion hierzu wäre ebenso interessant wie die Darstellung aktueller Forschungsergebnisse.

• Die Verknüpfung von Neuen Medien mit Bildung ermöglicht eine Verbesserung der Ansprache von Kindern und Jugendlichen für Zwecke der Bildung. Die Übersicht zu den aktuellen Entwicklungen wäre hierbei ebenso wichtig wie die Erarbeitung / Entwicklung eigener Beiträge.

• E-Democracy verheißt die Lösung von Problemen in der demokratischen Gesellschaft durch unmittelbare Teilhabe an Informationen und anschließender digitaler Entscheidung. Dabei tauchen jedoch zahlreiche neue Fragen auf, die es zu untersuchen gilt. So beispielsweise die problematische Gleichsetzung von Information und Wissen, die Überschreitung der Abgrenzungen von Verwaltungsabläufen oder die sozial verzerrende Partizipation bei E-Democracy. Eine Aufarbeitung des Forschungsstandes wäre ebenso denkbar, wie die Untersuchung von Beiträgen, wie sie von der Partei der „Piraten“ oder Liquid Democracy in die Diskussion eingebracht wurden.